Prävention ist weit mehr als Verhütung von Schaden

Prävention kann als Schadensminderung verstanden werden. Das genügt nicht. Prävention muss attraktive Alternativen und schonungslose Information zu Tatsachen beinhalten. Prävention muss beim Einzelnen wirken aber in Gesetzen, Regeln und Haltungen vom Staat und der Gemeinschaft getragen werden.

Prävention abgestimmt auf Zielgruppe

Kinder sollen stark werden, sie sollen Resilienzen aufbauen und mit den verschiedenen Anforderungen zurecht kommen, ohne auf psychoaktive Substanzen abzustützen.

Bei Jugendlichen spielen das Umfeld, die Werbung, die Mode, die Gruppenzugehörigkeit, die Identitätsfindung und die finanziellen Möglichkeiten eine Rolle beim Konsum von Alkohol und Drogen. Schlagartig wird die Prävention ausgeweitet und muss zwingend Einschränkungen in der Erhältlichkeit beinhalten.

Ebenso differenziert muss Prävention bei Erwachsenen funktionieren. Alkoholkonsum zu bagatellisieren und wirtschaftliche Interessen höher zu gewichten als Gesundheitsanliegen sind Haltungen, die Risikokonsum und darauf folgend Alkoholmissbrauch und Abhängigkeit begünstigen.

Zahlen und Fakten zu Alkohol finden Sie hier: www.bag.admin.ch/themen/drogen/00039/04355/index.html